Balkon- und Terrassentüren

in Holz und Holz-Alu, aus eigener Produktion

Balkondrehtüren

Herkömmliche Balkontüren mit klassischen Drehbeschlägen benötigen freie Schwenkbereiche vor der Öffnung. Bei kleinen Formaten ist das lediglich eine kleine Einschränkung bei der Raumgestaltung – bei Panoramaverglasung hingegen wird es zur echten Barriere. Das Grundprinzip aller Schiebetürsysteme besteht darin, das Flügelgewicht und die Bewegung parallel zur Rahmenfläche oder angrenzenden Wand zu verlagern. Der Flügel greift nicht in den Wohnraum ein und ermöglicht so die vollständige Nutzung sowohl der Wohnzimmer- als auch der Terrassenebene.

Ein wesentlicher Unterschied liegt auch in der Statik der Konstruktion. Moderne Dreifach-Verglasungspakete aus Sicherheits- oder Verbundsicherheitsglas wiegen mehrere hundert Kilogramm – eine sichere Aufhängung an Standard-Seitenangeln ist physikalisch nicht möglich. Das Gewicht muss vertikal auf die untere Laufschiene, die Schwelle und weiter auf das Gebäudefundament übertragen werden.

Parallel-Schiebe-Kipp Türe

bewährt und wirtschaftlich

Das PSK-System (Parallel-Schiebe-Kipp) ist eine der ersten und bis heute äußerst verbreiteten Lösungen der Branche für eine platzsparende Terrassenöffnung. 

Technologische Verwandtschaft mit klassischer Fensterkonstruktion – einfache Montage, unkomplizierte Justierung und günstiger Kundendienst nach der Garantiezeit

Kompromisslose Dichtheit – der Mechanismus presst den Flügel rundum an den Blendrahmen und bildet eine hermetische Barriere gegen Wind und Schlagregen

Kippfunktion für Mikrolüftung ohne Öffnen des Durchgangs – einzigartig in dieser Preisklasse

Wie funktioniert der PSK-Mechanismus?

Der Schlüssel zum Verständnis des Systems liegt in der namensgebenden Mechanik: „Parallel-Schiebe-Kipp“. In geschlossener Position liegt der Flügel bündig am Rahmen an und presst die Dichtungen rundum – identisch wie ein klassisches Fenster, was eine hervorragende Dichtheit gewährleistet.


Beim Drehen des Griffes in die erste Position wird die Oberkante des Flügels gekippt und ermöglicht so eine Mikrolüftung, ohne das gesamte Durchgangssystem zu entriegeln. Weiteres Drehen des Griffs und Ziehen in Richtung des Nutzers schiebt den gesamten Flügel einige Zentimeter in den Raum. Anschließend rollt der Flügel – gestützt auf Laufwagen im unteren Rahmenbereich – auf der Schiene in der Schwelle und schiebt sich über den feststehenden Teil der Konstruktion.


Im Gegensatz zu fortgeschrittenen Hebe-Systemen erfolgt die Bewegung beim PSK ohne vertikales Anheben des Flügels – das Gewicht ruht während der gesamten Bewegung auf den Laufwagen.

 

Für wen eignet sich PSK – ideale Einsatzbereiche

Das System zeigt seine größte Stärke unter klar definierten baulichen Bedingungen. PSK-Türen sind die optimale Wahl für Mehrfamilienhäuser, Balkone mit Standardmaßen sowie bei der energetischen Sanierung älterer Gebäude. Die eingebaute Kippfunktion macht sie ideal für Bereiche, in denen regelmäßige Lüftung ohne das Öffnen des großen Flügels eine wesentliche Anforderung ist.


Sie sind die erste Wahl für Bauherren mit klar definiertem, geringerem Budget, bei denen der Wärmedämmwert bei Standardöffnungsgrößen die wichtigste Anforderung ist. Die Entscheidung für dieses System setzt voraus, dass eine höhere Bodenschwelle die Mobilität der Bewohner nicht beeinträchtigt.

Hebe-Schiebe-Tür

Die Flaggschieb-Technologie – konzipiert für die anspruchsvollsten Projekte, bei denen extreme Scheibenformate, perfekte Wärmedämmung und höchster Bedienkomfort entscheidend sind.

Perfekt ebene, schwellenlose Verbindung zwischen Wohnraum und Terrasse – das einzige System, das volle Barrierefreiheit gewährleistet

Eine perfekte Lösung für gezieltes Dauerlüften bei Hebe-Schieb-Türen. Lamellenlüftung inkl. Insektenschutz. Einbruchschutz selbstverständlich integriert.

Bedienung von Flügeln mit mehreren hundert Kilogramm mit einer Hand – ein technologisches Meisterwerk, das PSK weit übertrifft. Maximaler Lichteinfall – größtmögliche Glasflächen in der Außenwand. Präzises Arretieren des Flügels an beliebiger Position der Laufschiene

Wie funktioniert der HST-Mechanismus – warum lässt er sich „mit einem Finger öffnen“?

Um das Funktionsprinzip der Hebe-Schiebe-Tür zu verstehen, muss man einen Blick auf die ausgeklügelte Mechanik der verdeckten Beschläge werfen. Im Ruhezustand liegt der schwere Flügel direkt auf der unteren Schwelle und dem System der Umlaufdichtungen auf. Dieser statische Anpressdruck, verstärkt durch das Gewicht des Verglasungspakets, garantiert absolute Dichtheit gegen Wind und Niederschlag. Das Drehen des Griffs aktiviert ein komplexes Hebelwerk, das im Flügelrahmen verborgen ist. Integrierte Tragwagen fahren aus und heben den gesamten Flügel physisch um 5–8 mm an. Durch das Anheben wird der Druck auf die unteren und oberen Dichtungen sofort aufgehoben – der Flügel ruht ausschließlich auf kugelgelagerten Laufrollen und gleitet mit minimalem Widerstand entlang der Schiene.

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Für wen eignet sich Hebe-Schiebe-Tür

Die Verwendung von Hebe-Schiebe-Türen ist bei Projekten mit Verglasungen über 10 m² eine ingenieurtechnische Notwendigkeit. Terrassentüren für Passivhäuser nach den Anforderungen der deutschen Energieeinsparverordnung (GEG) und dem Passivhaus-Standard nutzen HST aufgrund der hervorragenden Wärmebilanz (Uw ≤ 0,71 W/(m²K)). Das schwellenlose System macht es zur einzig richtigen Wahl für barrierefreies Bauen – es garantiert vollständige Zugänglichkeit und Sicherheit für Kleinkinder, ältere Menschen und Rollstuhlfahrer. Es ist die bevorzugte Wahl von Architekten, die geräumige Residenzen und minimalistische Villen entwerfen, die die Grenze zwischen Innen- und Außenraum verschwimmen lassen.